Das Studium besteht aus Vorlesungen, Seminaren und Laborpraktika. Seminare und Praktika sind anwesenheitspflichtig und machen fast zwei Drittel des Curriculums aus. Vor dem ersten Staatsexamen müssen zudem in der vorlesungsfreien Zeit acht Wochen Famulatur in der Apotheke oder einem anderen pharmazeutischen Tätigkeitsfeld abgeleistet werden. Nach dem zweiten Staatsexamen folgt dann das Praktische Jahr. 

Bewerbung

Pharmazie ist ein bundesweit zulassungsbeschränkter Studiengang, was heißt, dass die Vergabe der Studienplätze aufgrund der Überzahl an Bewerber*innen in einem zentralen Verfahren (ZV) verwaltet wird. Durchgeführt wird dieses Verfahren von hochschulstart. Auf deren Homepage könnt ihr alle Infos genau nachlesen. Hier gibt es nun einen Überblick über das Zulassungsverfahren (Stand 01/2020). 

Die verfügbaren Studienplätze werden dann nach folgendem Schlüssel verteilt: 

  • 30 % über die Abiturbestenquote, also nach dem Abiturdurchschnitt 
  • 10 % über die Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ). Hier legt jeder Standort eigene Kriterien fest, wie z.B. Ergebnisse in einem Studierfähigkeitstest, eine Berufsausbildung oder ein abgeleisteter Dienst. Genauere Infos dazu findet ihr auf den Homepages der einzelnen Universitäten. 
  • 60 % über das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH). Das ist ein von der Hochschule selbst gebildetes Auswahlkriterium. Oft ist dies ein gewichteter NC, in dem beispielsweise die Chemie- und die Biologienote nochmals mit je 15 % auf den NC gerechnet werden. Oder es werden auch schon bestehende Qualifikationen gewertet wie Ausbildung zum PTA (Pharmazeutisch-technischen-AssistentIn), CTA (Chemisch-technischen-AssistentIn) oder BTA (Biologisch-technischen-AssistentIn).  
    Es kann aber auch ganz anders gestaltet sein. Genaue Informationen findet ihr wieder auf den Homepages der Universitäten. 

Vielfach werdet ihr noch von der sogenannten “Wartezeitquote” lesen. Hier wurden die Studienplätze an Menschen vergeben, die sich zuvor auf das Studium beworben hatten und keinen Studienplatz erhielten. Hier gab es 2017 ein Urteil, nach dem die Studienplatzvergabe bis 2020 neu geregelt werden muss. 

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